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Commerzbank-Aktie: Schiffsfinanzierungen vergrößern die Risiken 16.11.2012
Nomura Equity Research
London (www.aktiencheck.de) - Omar Keenan und Chintan Joshi, Analysten von Nomura Equity Research, stufen die Aktie der Commerzbank (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) unverändert mit "reduce" ein und bestätigen das Kursziel von 1,20 EUR.
Im Rahmen einer Studie zur europäischen Bankenbranche werde auf das seit Jahresanfang weiter gesunkene Volumen bei Schiffsfinanzierungen hingewiesen. Die Schiffsbranche könnte weiterhin von Problemen geplagt werden. Der Handelsindikator BDI (Baltic Dry Index) könnte auch in 2014 unter dem Ausbruchsniveau bleiben. Die Kreditausfälle der Banken würden auf 23 Mrd. USD geschätzt.
Von den betroffenen Banken habe sich das Geschäft der Commerzbank in 2012 am schlechtesten entwickelt. Es werde davon ausgegangen, dass sich diese Entwicklung wahrscheinlich in 2013 wiederhole. Der Anteil der faulen Kredite könnte bis Ende 2014 von 21% auf 36% ansteigen.
Die Schiffsfinanzierungen würden die Risiken der Commerzbank im Nicht-Kerngeschäft weiter vergrößern. Diese Risiken seien die tragende Säule für die negative Sichtweise des Titels. Anders als die ebenfalls betroffenen nordischen Banken agiere die Commerzbank aus einer Position der Schwäche heraus. Höhere Wertberichtigungen seien daher zu erwarten.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von Nomura Equity Research die Commerzbank-Aktie weiterhin zu reduzieren. (Analyse vom 15.11.12) (16.11.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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